Es ist: 22.09.2017, 23:34 Hallo, Gast! (AnmeldenRegistrieren)


Antwort schreiben 
 
Themabewertung:
  • 0 Bewertungen - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Nikolai Vogel: Nach der Grenze - 03.06.2012
05.02.2014, 07:25
Beitrag #1
Nikolai Vogel: Nach der Grenze - 03.06.2012
Nikolai Vogel: Nach der Grenze - 03.06.2012

Grenzgänge in Zeiten ohne Grenze. Zusammen mit der Malerin Silke Markefka suchte Nikolai Vogel zwischen Juli 2008 und Juli 2009 ehemalige Grenzposten zwischen Deutschland und seinen neun Nachbarländern auf. Zwanzig Jahre nach dem Schengener Abkommen, in dem mehrere europäische Staaten die Aufgabe der Grenzkontrolle beschlossen haben, erforscht Vogel Stimmung, Atmosphäre und persönliche Wahrnehmung dieser Orte. Der Grenzverkehr, die Grenzkontrolle, der Grenzübergang sind prägende Eindrücke unserer Kindheit. Jenseits der Grenzen begann das andere Land, der Urlaub, oft eine andere Sprache und andere Währung. Was sind sie heute? Lebendige Orte, Orte des Nirgendwo, verlassene Plätze, Niemandsland? Sie verschwinden nach und nach, werden zurückgebaut oder verwahrlosen einfach, werden Ruinen. Überkommene Symbole für den Territorialstaat. Vogel hat mit verschiedensten analogen Aufzeichnungsgeräten die Grenzsituation akustisch festgehalten und seine Eindrücke in einem assoziativen Text beschrieben. Die dafür benutzten Bandmaschinen, Tonbandgeräte, Diktiergeräte und Kassettenrekorder stammen ebenfalls aus einer verschwindenden Epoche. Wie die Grenzen haben auch diese Aufzeichnungsgeräte die Zeit ihrer staatstragenden und amtlichen Bedeutung hinter sich. / Mit Nikolai Vogel und Peter Veit / Realisation: Nikolai Vogel / BR 2011


Quelle:


Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Antwort schreiben 


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste