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Michael Lentz: Klinik - 08.03.2013
06.01.2014, 13:26
Beitrag #1
Michael Lentz: Klinik - 08.03.2013
Michael Lentz: Klinik - 08.03.2013

Ein Mann rasiert sich. Das Telefon läutet. Eine Frau teilt ihm mit, etwas im Briefkasten hinterlegt zu haben. Sie scheint sich verwählt zu haben. Die Frau ruft wieder an. Sie gibt vor, den Mann zu kennen. Immer wieder ruft sie an, meistens ganz früh am Morgen, wenn der Mann noch schläft. Warum hat er sein Handy nicht ausgeschaltet? Die Frau erzählt von sich. Er hört ihr zu. Sie sagt, sie liebe ihn. Und sie sagt, sie sei seit Wochen in der Psychiatrie. Von sich erzählt der Mann ihr nichts. Sie scheint auch nicht wirklich etwas von ihm wissen zu wollen. Eine Art Phasenverschiebung kommt in Gang. Ruft die Frau einmal nicht an, fehlt sie ihm. Wer nutzt wen aus? Die Verzweiflung der Frau scheint von Tag zu Tag zuzunehmen, immer merkwürdigere Dinge erzählt sie. Sie wird zudringlich, er möchte sie sich vom Leib halten, aber nicht ihre Stimme. Unfreiwillig wird der Mann zum Mitwisser bedrohlicher Vorgänge. Unfreiwillig? Und die Verschwörung, von der die Frau erzählt, die sie so eindringlich vor Augen stellt, wenn nun doch etwas daran wäre? Eines Tages bekommt der Mann tatsächlich einen Brief. Wenig später ein Paket. Die Sache nimmt Konturen an. Und sollte so schnell wie möglich beendet werden. / Mit Michael Lentz, Sophia Siebert / Komposition: Ernst Horn / Regie: Michael Lentz / BR 2008


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