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Müssten "No-Name-Hörspiele" günstiger sein ?
05.12.2013, 23:56 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.12.2013 23:57 von Stefan B..)
Beitrag #1
Müssten "No-Name-Hörspiele" günstiger sein ?
In einer Facebook-Gruppe wurde auf die Scotland Yard Box hingewiesen, die jetzt herrausgekommen ist.
Die ja mit ca. 50 Euro für 29 Hörspiele sehr günstig ist.
Allerdings ist mir da der Gedanke gekommen, warum sind gerade viele "No-Name-Hörspiele" wesentlich teurer als die "Marken" wie Drei Fragezeichen oder John Sinclair?
Wäre es nicht eigentlich logischer wenn die "Newcomer" eigentlich günstiger sein müssten um sich gegen die "Alten" durchzusetzen?
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06.12.2013, 01:06
Beitrag #2
RE: Müssten "No-Name-Hörspiele" günstiger sein ?
Waren die Scotland Yard HSPs nicht zuvor als Download zu haben? Vielleicht erklärt das ja den günstigen Preis.
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06.12.2013, 02:15
Beitrag #3
RE: Müssten "No-Name-Hörspiele" günstiger sein ?
Es scheinen ja leider eben nicht die Download- Versionen zu sein. Denn die sind TbT. Die in der Box sind One-Track-Versionen.

Bei der Frage geht es aber nicht um diese Box, sondern eher Allgemein um den Vergleich zwischen der Spitze der Nahrungskette bei Hörspielen und dem Rest.

Warum soll man für ein "Low-Level-Produkt" 10 Euro ausgeben, wenn es den "Klassenprimus" für 6 oder 7 Euro gibt?
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06.12.2013, 21:26
Beitrag #4
RE: Müssten "No-Name-Hörspiele" günstiger sein ?
Ich denke der Knackpunkt ist mehr die Herstellung. Wenn man bedenkt, daß ??? oder John Sinclair in hoher Stückzahl produziert wird (weil es eben bekannter ist), können "Newcomer" da nicht mithalten, weil sie ja vielleicht 1000 oder 2000 Stück produzieren.
Damit wird die komplette Produktion teurer und das muss man auf das Produkt umwälzen. "Newcomer" können einfach
nicht günstiger produzieren, bzw. günstiger verkaufen.

Die Frage ist jedoch auch ob der Kunde einen höheren Preis zahlen will, wenn er dafür ein evtl. unbekanntes Produkt bekommt und das technisch / sprachlich nicht besser oder sogar schlechter ist als ein Hörspiel wie die drei Fragezeichen oder John Sinclair, die sich schon lange auf dem Markt etabliert haben!
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06.12.2013, 23:43
Beitrag #5
RE: Müssten "No-Name-Hörspiele" günstiger sein ?
Zitat: Die Frage ist jedoch auch ob der Kunde einen höheren Preis zahlen will, wenn er dafür ein evtl. unbekanntes Produkt bekommt und das technisch / sprachlich nicht besser oder sogar schlechter ist als ein Hörspiel wie die drei Fragezeichen oder John Sinclair, die sich schon lange auf dem Markt etabliert haben!
Genau das ist der Punkt.
Darum hauen die kleineren Label ja auch Gemeinfreie und/oder bekannte Namen wie Holmes oder Wallace oder auch diesen DC Helden raus.
Was verwunderlich ist, das selbst Discounter wie Lidl etc. doch nur "Marken-Hörspiele" als Zweitverwertung billig verramschen. Ich habe da noch nirgends ein Produkt von kleineren Labeln gesehen.
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07.12.2013, 19:25
Beitrag #6
RE: Müssten "No-Name-Hörspiele" günstiger sein ?
Man sollte auch bedenken, dass große Studios wie Europa auch deshalb kostengünstiger produzieren können, weil sie bereits einen ziemlich großen Bestand an Musik und Geräuscheffekten haben. Da kann man denke ich schon eine Menge Geld sparen, wenn man zum Beispiel eine "Explosion recycelt", anstatt immer alles neu aufnehmen zu müssen.
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08.12.2013, 23:26
Beitrag #7
RE: Müssten "No-Name-Hörspiele" günstiger sein ?
hmmmm, es gibt jede Menge lizenzfreier Geräusche und Sounds. Auch Gemafreie bzw. Lizenzfreie Musik gibt es On-Mass.

Ich kann mir nicht mal vorstellen, das gerade bei den Geräuschen oder Effekten überhaupt ein "Urheberrecht" nachweisbar ist. Klar ist das das sicher vom Urheberrecht geregelt.
Aber ich stelle mir gerade vor wie das bei einem Pistolenschuss z.B. aussehen soll, wer ist da der Urheber? Der Schütze, der Waffenfabrikant, der Munitionsfabrikant, der "Aufnehmende" oder gar der Betreiber der Schiessanlage auf der aufgenommen wurde?
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09.12.2013, 00:25
Beitrag #8
RE: Müssten "No-Name-Hörspiele" günstiger sein ?
Das nicht, aber es vereinfacht die Produktion doch ungemein, wenn man einen ganze Haufen Geräusche bereits vorrätig sind.
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09.12.2013, 02:00
Beitrag #9
RE: Müssten "No-Name-Hörspiele" günstiger sein ?
Das ist klar.
Darum sind ja auch gerade viele Hörspiele im Kids-Bereich O-Ton Hörspiele.
Sehe ich ja gerade bei unserer Lütten, die fährt völlig auf die Mia and Me Hörspiele ab.

Nur denke ich das weder eine "teure" Produktion oder sonstiges eben einen höheren Preis rechtfertigt, gerade wenn man auf einem schwierigem Markt Fuß fassen will.

Gerade wenn es zu einem "Preiskampf" kommen sollte, ist es doch klar wer den längeren Atem hat.
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15.12.2013, 02:28
Beitrag #10
RE: Müssten "No-Name-Hörspiele" günstiger sein ?
Den haben immer die größeren Label. Deshalb wäre es gut, wenn die kleineren sich gar nicht erst auf sowas einlassen würden.
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