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James Joyce: Dubliner (3/12): Zwei Kavaliere/Die Pension - 28.12.2013
21.12.2013, 01:30
Beitrag #1
James Joyce: Dubliner (3/12): Zwei Kavaliere/Die Pension - 28.12.2013
James Joyce: Dubliner (3/12): Zwei Kavaliere/Die Pension - 28.12.2013

In Zwei Kavaliere sind es zwei junge Männer, die die Lähmung der Stadt Dublin personifizieren: der intelligente und redegewandte Lenehan ist mittel- und arbeitslos, der langsam denkende Corley ist selbstzufrieden und prahlt damit, dass er seine Geliebte – ein Dienstmädchen, das ihn mit Zigaretten versorgt und seine Trambahnfahrten bezahlt – zu überreden imstande sei, für ihn ihre Herrschaft zu bestehlen. Lenehan ist skeptisch, doch am Ende des Tages steht Corley als Sieger da. Obwohl schon über die Affäre zwischen einem jungen Gast und Polly, der Tochter des Hauses geredet wird, wartet Mrs. Mooney in der Erzählung Die Pension genau so lange, bis die Zeichen daraufhin deuten, dass es zwischen den beiden Verliebten körperliche Annäherungen gegeben hat. Dann bestellt sie den Herrn zu sich, um ihm die Zusage zur Hochzeit mit ihrer Tochter abzuringen. Die erzählte Zeit sind etwa 20 Minuten, Joyce erzählt in ihnen aber eine ganze Sitten- und Kulturgeschichte. / Mit Paul Herwig, Sylvester Groth, Karin Anselm, Florian Fischer, Brigitte Hobmeier / / Übersetzung aus dem Englischen: Dieter E. Zimmer / Bearbeitung und Regie: Ulrich Lampen / BR 2012


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