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Alexander Kluge: Chronik der Gefühle - Massensterben in Venedig - 26.10.2012
25.01.2014, 22:54
Beitrag #1
Alexander Kluge: Chronik der Gefühle - Massensterben in Venedig - 26.10.2012
Alexander Kluge: Chronik der Gefühle - Massensterben in Venedig - 26.10.2012

Es geht um Einzelkämpfer und ihren "Hunger nach Sinn". Wie entsteht Sinn? Laut Alexander Kluge nicht durch homogenisierte Nachrichten, sondern durch vermischte. Nicht durch Spannungsdramaturgien und durchgehende Handlungen, sondern durch eine "Auffächerung der Dramaturgien", der Mischung von "Facts & Fakes" (Titel einer Fernsehsendung Kluges) und der Produktion von "Erfahrungshorizonten" für das "Vorstellungsvermögen". Realismus ist für Kluge die Kenntnis von Zusammenhängen. Der Gebrauchswert ist eine "spielerische Kommunikation" im "wirklichen Medium der Erfahrung", dem Publikum. Eine Armada erstklassiger Individualisten in einer Zeit kollektiver Kämpfe. Man wird am besten für seine Tugenden bestraft. Ein Mann vom Verfassungsschutz schießt einem Minister in die Backe um auf Sicherheitslücken aufmerksam zu machen, Altersheim-Bewohner werden in Venedig zu Geiselnehmern und liefern sich einen Showdown mit der Polizei, eine reiche Frau flieht vor dem Dritten Reich über Paris nach New York. In der Liebe findet sie kein Glück. / Mit Alexander Kluge, Wolfgang Hinze, Johannes Herrschmann, Helmut Stange, Christian Friedel, Monika Manz, Maria Pia Corvino, Elvira Reither, Gudrun Skupin, Wolfgang Beyer / Musik: Bananafishbones sowie Solisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks / Bearbeitung und Regie: Karl Bruckmaier / BR 2009


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